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19.11.2009 15:00 News

Aktion „Unternehmer als Lehrer“ im Rahmen des DIHK-Kongresses


23 Präsidenten der Industrie- und Handelskammern aus ganz Deutschland werden im Rahmen einer Schulstunde an zehn weiterführenden Bonner Schulen den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort stehen. Angeführt von Professor Dr. Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), werden die Unternehmer am Donnerstag, 19. November, 7.45 bis 8.45 Uhr, den Dialog zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragen suchen. Diese Aktion findet im Rahmen des alljährlichen DIHK-Kongresses statt, der in diesem Jahr am 18. und 19. November von der IHK Bonn/Rhein-Sieg im Museum König und dem Hotel Kanzler ausgerichtet wird. Beim DIHK-Kongress treffen sich die Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der 80 deutschen IHKs.

Ein bewährter Programmpunkt des Kongresses ist die Aktion „Unternehmer als Lehrer“. Diese Aktion wird traditionell von den Wirtschaftsjunioren (WJ) des gastgebenden IHK-Bezirkes in Zusammenarbeit mit den regionalen Schulen organisiert. Im Rahmen dieser Aktion besuchen Präsidenten der IHKs in ihrer Funktion als Unternehmer regionale Schulen und berichten aus der Praxis der Wirtschaft und erörtern mit den Schülern aktuelle Themen. Dabei werden die Präsidenten von einem Wirtschaftsjunioren oder einem Vertreter der IHK Bonn/Rhein-Sieg begleitet.

„Ziel der Aktion ist der Dialog, die Diskussion zwischen Unternehmern und Schülern. Das Zusammentreffen von Unternehmern aus verschiedenen Regionen Deutschlands mit örtlichen Schülern bietet die Möglichkeit, dass gezielt Themen besprochen werden, die die beruflichen Perspektiven der Schüler betreffen und die gleichzeitig die Erwartungen der Wirtschaft an die Schüler deutlich machen“, sagt Tobias Hövelborn, Vorstandssprecher der Wirtschaftsjunioren Bonn. Von den Schulen gewünschte Themen sind u. a. Familienunternehmen, Bewerbung und Ausbildungsplatzsuche, die Zukunft des Einzelhandels, die Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie Energiefragen. Beteiligt sind Anne-Frank-Hauptschule, August-Macke-Hauptschule, Beethovengymnasium, Carl-Schurz-Realschule, Ernst-Moritz-Arndt-Gynasium, Friedrich-Ebert-Gymnasium, Gertrud-Bäumer-Realschule, Liebfrauengymnasium, Ludwig-Erhard-Berufskolleg und Pädagogium Otto-Kühne-Schule. Durch diese Aktion wird der Dialog „Schule (Schüler) / Wirtschaft“ zu aktuellen wirtschaftlichen Themen gefördert. Der Kontakt zwischen Schule und Wirtschaft wird damit in einer sehr persönlichen und unmittelbaren Form praktisch umgesetzt, indem „Zeit zum Zuhören“ und "Zeit zum Sprechen" gegeben wird.


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